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	<title>Australien Archive ~ My Big Little Journey</title>
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	<description>Travel Blog &#38; Reiseplanung für alleinreisende Frauen</description>
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	<title>Australien Archive ~ My Big Little Journey</title>
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		<title>Fazit Australien und Neuseeland</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Feb 2025 13:25:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Christchurch bis Queenstown]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich sitze gerade am Flughafen in Melbourne und warte auf meinen Rückflug Richtung Heimat. Meine letzten Tage in Melbourne habe ich damit verbracht, zu entspannen und noch einmal meine Reise und alles was ich erlebt habe in Erinnerung zu rufen. Ich habe so viel in kurzer Zeit erlebt, dass ich mich nicht mehr an alles [&#8230;]</p>
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<p>Ich sitze gerade am Flughafen in Melbourne und warte auf meinen Rückflug Richtung Heimat. Meine letzten Tage in Melbourne habe ich damit verbracht, zu entspannen und noch einmal meine Reise und alles was ich erlebt habe in Erinnerung zu rufen. Ich habe so viel in kurzer Zeit erlebt, dass ich mich nicht mehr an alles gleich erinnern kann. Mein Hirn muss das erstmal abspeichern und dafür war nicht immer die nötige Zeit.</p>



<p>Im Nachhinein hätte ich besser an dem einen oder anderen Ort mehr Zeit gehabt, wie zum Beispiel in Sydney und dafür woanders nur einen kürzeren oder gar keinen Aufenthalt, wie zum Beispiel in Surfers Paradise.</p>



<p>Neuseeland war eine ganz andere Nummer, hier hätte ich auch gerne länger Zeit gehabt. Aber trotzdem bin ich froh, dass ich die Möglichkeit genutzt habe und zumindest etwas von der Südinsel gesehen habe. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeit ist wertvoll</h2>



<p>Die Zeit ist so schnell vergangen und ich bin natürlich etwas traurig, dass meine Reise, worauf ich mich Monate vorher gefreut und mich vorbereitet hatte, zum Ende gekommen ist. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Trotzdem freue ich mich jetzt auf zu Hause und meine Lieben, die schon alle auf mich warten. Reisen ist auch anstrengend, vor allem wenn man während der Reise krank wird oder sich nicht gut fühlt und trotzdem weiter machen muss. </p>



<p>Ich habe sehr schöne, aufregende, spannende, faszinierende, einmalige und auch berührende Momente erleben dürfen. Nicht immer ist alles nach Plan gelaufen, aber ich habe ja schließlich keine Pauschalreise gebucht. Sondern eine Reise, die ich von Anfang bis Ende für mich selbst geplant und gestaltet habe mit allem was dazu gehört. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, diese Reise gemacht haben zu können. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Lieblingsorte</h2>



<p>Meine Lieblingsplätze oder Lieblingsorte, die ich gerne nochmal besuchen wollen würde sind: Melbourne, Sydney und auch Byron Bay. Es war nicht Liebe auf den ersten Blick, aber wenn man sich in der kleinen Stadt eingegroovt hatte, dann ist das ein idealer Ort, um mal länger zu entspannen. Airlie Beach würde ich vielleicht nochmal machen, wenn dort keine Regenzeit ist.</p>



<p>Neuseeland war ja ganz anders, viel ruhiger, keine Großstädte, viel Natur und Wildnis. Hier könnte ich mir vorstellen nochmal einen Roadtrip zu machen. Allerdings mit mehr Zeit auch für die Nordinsel und nicht alleine. Trotzdem will ich diesen Teil meiner Reise nicht missen. Es war eine gute Erfahrung für mich das alleine zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hard Facts</h2>



<p>Jetzt mal nachgerechnet. In den 41 Tagen die ich unterwegs war, bin ich gesamt 43.042 km gereist. Davon sind 32.510 km reine Flugstrecke von München über Abu Dhabi nach Melbourne. 10.532 km war ich in Australien und Neuseeland unterwegs. Davon hatte ich 5 nationale Flüge und 2 internationale Flüge. </p>



<p>In den 4 Wochen Australien bin ich somit auf eine Strecke von 4.040 km mit Flügen und Bussen gekommen. In 4 Wochen hatte ich 9 verschiedene Unterkünfte besucht.</p>



<p>In Neuseeland hatte ich einen Mietwagen mit dem ich in 11 Tagen 1.538 km zu 8 verschiedenen Unterkünften gefahren bin. </p>



<p>Was mich meine Reise gekostet hat interessiert euch wahrscheinlich am meisten. Diese Rechnung will ich noch machen, brauche aber dazu ein wenig Zeit und den Mut das wirklich durchzurechnen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Unterkünfte</h2>



<p>Die meisten meiner Unterkünfte waren Hostels. Dadurch konnte ich Geld sparen und auch mit anderen Reisenden in Kontakt kommen. Ich war oft in der YHA Hostel Kette, die haben einen gewissen Standard und bieten viele Socializing Events an. Frühstück konnte man meistens dort auch hinzubuchen. </p>



<p>Hin und wieder habe ich mir eine bessere Unterkunft gegönnt, weil das Schlafen in Stockbetten und Teilen der Bäder ist auf Dauer nichts mehr für mich.  </p>



<p>Meine schlimmste Erfahrung mit einer Unterkunft war in Surfers Paradise. In dem Hostel gab es nur einen großen Schlafraum für alle, das heißt es waren bestimmt 60 Betten oder mehr. Zudem war es nicht gerade sauber und die Räume krass heruntergekühlt. </p>



<p>Meine beste Unterkunft war ganz klar das Hyatt Hotel in Brisbane. Das musste ich mir einfach gönnen. Die drei Tage dort haben mir richtig gut getan. Eigenes Zimmer mit Bad, Pool auf der Terrasse und trotzdem mitten im Geschehen. </p>



<p>In Airlie Beach hatte ich ein eigenes Appartement mit Küche. Dort habe ich mich auch sehr wohl gefühlt. Einen Pool mit Blick auf den Hafen gab es dort auch. </p>



<p>In Neuseeland war ich in der HAKA House Hostel Kette. Die sind ähnlich zu der Kette in Australien, nur noch etwas komfortabler. In einem dieser Hostels gab es sogar eine Sauna. Sonst hatte ich auch mal ein Einzelzimmer oder ein Appartement gebucht, wie zum Beispiel in Kaikoura, direkt an der Beachfront, das war sehr schön. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>
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		<title>Glück im Unglück</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 10:46:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Airlie Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Tage in Airlie Beach waren leider sehr verregnet. In der Woche, als ich hier war, gab es nur 2 Tage schönes, sonniges Wetter, sonst war es bewölkt und regnerisch. Eigentlich war es für mich nicht so schlimm, da die glühende Hitze der Sonne unter der Wolkendecke nicht zu spüren war. Ich habe die Tage [&#8230;]</p>
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<p>Meine Tage in Airlie Beach waren leider sehr verregnet. In der Woche, als ich hier war, gab es nur 2 Tage schönes, sonniges Wetter, sonst war es bewölkt und regnerisch. Eigentlich war es für mich nicht so schlimm, da die glühende Hitze der Sonne unter der Wolkendecke nicht zu spüren war. Ich habe die Tage genutzt mich in meinem Appartment auszuruhen und mal in den Tag hinein zu leben, ohne große Pläne zu haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regenerische Tropenstürme</h2>



<p></p>



<p>Leider wurde der Regen schlimmer und an meinem Abreisetag hat es gar nicht mehr aufgehört zu regnen. Mein Flug zurück nach Brisbane war für mittags geplant. Um kurz nach 10 Uhr bekam ich eine Email, dass mein Flug annulliert wurde. Ich hatte schon alles gepackt und war bereit aus meinem Appartment auszuchecken. So ein Mist, dachte ich und recherchierte nach der Hotline, die ich gleich anrufen wollte. Natürlich war ich erstmal ewig in der Warteschleife gehangen, bis eine Dame ran ging und mich mit meinem Anliegen dann ständig weitergeleitet hatte. Ich war bereits eine Stunde im Gespräch mit drei Personen. Keine Chance am selben Tag noch ein Flug zu bekommen. Alle Flüge an diesem Tag wurden aufgrund des Regensturms annulliert. WTF! Nach langem Hin und Her, bekam ich einen Platz im Flieger für den nächsten Tag.  </p>



<p>OK, nun musste ich natürlich mich um eine weitere Nacht hier kümmern. Ich lief runter zur Rezeption. Es waren noch weitere Gäste von dem Flugausfall bertroffen, die ganz aufgeregt mit der Dame an der Rezeption gesprochen hatten. Ich hatte ihr dann meine Situation erklärt und gefragt, ob es möglich ist noch eine weitere Nacht zu bleiben. Sie meinte, das sei kein Problem, aber ich sollte nochmal bei der Fluggesellschaft anrufen und Druck machen, weil die Flüge garantiert morgen auch ausfallen würden. Sie zeigte mir dann auf ihrem Bildschirm die aktuellen Wettervorhersagen. Das sah nicht gut aus, nur Regen und Wind. Das Problem ist, dass bei so einem Wetter wegen Überflutung die Straßen gesperrt werden und dann kommt man nicht mehr weg von hier. Sie meinte, das Beste ist von einem anderen Flughafen zu fliegen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Probleme mit der Fluggesellschaft</h2>



<p></p>



<p>Die Frau an der Rezeption hatte mir richtig Angst gemacht mit ihren Vorhersagen. Ich hatte dann nochmal bei der Fluggesellschaft angerufen und gebeten, ob sie mich vielleicht von einem anderen Flughafen abfliegen lassen können. Natürlich nicht. Ich erklärte ihr auch, dass ich einen Tag später einen internationalen Flug nach Neuseeland hatte und deshalb unbedingt von hier weg muss. Ich sagte ihr auch, dass das Wetter hier nicht besser wird und die Einheimischen sich sicher sind, dass es morgen auch keine Flüge von diesem Flughafen geben würde. </p>



<p>Ohne Erfolg, meinen neuen Flug zu ändern, gab ich auf und hoffte das Beste. Am Abend hatte ich noch mit einer Freundin, Nadja, die ich hier besucht hatte gespochen, und die war sich auch recht sicher, dass morgen die Flüge wieder annulliert werden würden. Es hörte einfach nicht auf zu regnen und ich wurde zunehmend unruhiger. Deshalb habe ich dann selbst nach alternativen Flügen geschaut, die von anderen Flughäfen aus gingen. Die Preise schossen in die Höhe. Alle umliegenden Flughäfen nutzten die Situation und verdreifachten teilweise ihr Flugpreise. Ich bekam Panik und buchte einen Flug, der relativ günstig war, von Mackay, eine Stadt die zwei Stunden entfernt war.</p>



<p>Nun hatte ich zwei Flüge und ich hoffte, dass ich irgendwie hier weg kommen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Totales Wetterchaos</h2>



<p></p>



<p>Am nächsten Tag, das Wetter hatte sich kaum beruhigt, war nicht mehr sicher, ob der Bus, den ich nach Mackay gebucht hatte, überhaupt fährt, weil schon die Straßen teilweise gesperrt wurden.  Mein Flug von Airlie Beach war noch nicht annulliert. Nadja meinte, es kann passieren, dass der Flug in letzter Minute noch annuliert wird. Das Risiko wollte ich nicht eingehen. Somit hoffte ich, dass der Bus nach Mackay fahren würde und ich somit die größeren Chancen habe, von dort weg zu kommen. </p>



<p>Der Bus fuhr tatsächlich, wenn auch mit Verspätung und Umwegen nach Mackay. Der Flug nach Brisbane war leider kein Direktflug. Der erste Flug ging nach Rockhampton und der Anschlussflug ging nach Brisbane. </p>



<p>Als ich am Flughafen in Mackay ankam, war es trocken und ich war froh, dass es hier kein Regen mehr gab. Kurz bevor mein Flug gehen sollte, schüttete es plötzlich wie aus Eimern. Das kann ja nicht war sein, dachte ich mir und hatte Angst, dass nun auch dieser Flug annulliert wird. Zum Glück war es nur ein kurzer Schauer und wir wurden zum Boarding aufgerufen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu guter Letzt</h2>



<p></p>



<p>In Rockhampton angekommen, wartete ich relativ entspannt am Gate auf mein Anschlussflug nach Brisbane. Ich hatte mich auf das Hotel gefreut, dass ich mir auf die Schnelle direkt am Flughafen gebucht hatte. Da ich ja am nächsten Morgen schon wieder weiter fliegen wollte. </p>



<p>Keine fünf Minuten vergingen und es hieß, dass es eine Verspätung des Fluges gibt, da sie noch nicht fertig mit der Kontrolle des Flugzeugs sind. Ich dachte mir, solange es nur eine Verspätung ist, bin ich voll entspannt. Hauptsache ich komme heute noch an meinem Ziel an. </p>



<p>Es dauerte eine Weile bis es wieder eine Durchsage zu unserem Flug gab. Diesmal eine Annullierung wegen technischen Mängeln! WTF! Zuerst dachte ich, das kann nicht wahr sein, aber dann dachte ich, ok jetzt müssen die mal zusehen, wie sie die Leute hier wegbringen. Alle Passagiere wurden an den Checkin Schalter gebeten, um weitere Optionen zu erhalten. Der Flughafen war sehr klein und es war nur noch ein weiteres Flugzeug am Boden, dass wohl auch nach Brisbane fliegen sollte. Dies sollte der letzte Flug an diesem Tag sein! Jetzt bekam ich wieder Panik und es waren bestimmt 50 Leute vor mir in der Schlange. </p>



<p>Ich fing an mit den Leuten um mich herum zu sprechen, aus lauter Panik, keinen Platz mehr zu bekommen. Aber die schienen alle recht entspannt zu sein und zu akzeptieren, dass sie heute nicht mehr weiter kommen würden. Irgendwann hieß es der letzte Flug sei jetzt voll. Mir wurde schlecht und ich überlegte schon ein Auto zu mieten und nach Brisbane zu fahren. Aber 7 Stunden Fahrt hätte ich definitiv, nach so einem Tag nicht mehr geschafft. </p>



<p>Meine Gedanken waren: Wenn ich nicht mehr nach Brisbane komme, dann schaffe ich den Flug am nächsten Morgen nicht mehr. Das hieß, ich müsste einen neuen Flug buchen, ein neues Auto mieten, die erste Unterkunft war bereits bezahlt. Ich konnte nix mehr stornieren, abgesehen davon, dass sich dann meine Pläne über den Haufen schmeißen müsste. Kurz dachte ich schon daran nicht nach Neuseeland zu reisen, weil mir das alles zu stressig war in dem Moment. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Glück gehabt</h2>



<p></p>



<p>Als ich an der Reihe war, fragte ich die Frau nur, ob es irgendeine Chance gäbe heute noch nach Brisbane zu kommen. Ich sagte ihr auch, dass ich am nächsten Morgen weiter müsste nach Neuseeland. Ich hatte schon damit gerechnet, dass sie nein sagen würde und wie leid ihr das tut. Zu meiner Überraschung hatte ihre Kollegin, unser Gespräch mitgehört und sagte es sei noch ein Platz frei, aber nur mit Handgepäck, weil der Flieger bereits fertig für den Runway ist. Ich glaubte es fast nicht, aber ich nutzte diese kleine Chance und fing an die Dame am Schalter anzubetteln, dass sie mich mit meinem Gepäck für diesen letzten Flug einbucht. Ich habe nicht locker gelassen und sie funkte das Bordpesronal an und erklärte knapp die Situation. Sie nickte mir zu und ich konnte es fast nicht glauben, aber sie haben mir das Go gegeben noch mitfliegen zu können.</p>



<p>Ich rannte zum Security Check, die gerade schon Feierabend machen wollten. Ich rief halt, ich bin der letzte Passagier für den Flug. Nach der Kontrolle, rannte ich zum Gate, dann nach draußen zum Flugzeug, wo das Bordpersonal auf mich wartete. Ich fagte noch kurz, ob sie auch sicher meinen Koffer haben und die Dame lächelte mich an und sagte nur: Yes, everything is alright! Ich saß dann im Flieger und konnte es nicht glauben, was für ein Glück ich hatte. Darauf habe ich mir gleich zwei Gläser Wein gegönnt und bin dann in Brisbane taumelnd, aber happy ins Bett gefallen.  </p>



<p></p>
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		<title>Airlie Heart of the Reef</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 06:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Airlie Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine letzte Destination, die ich in Australien zu entdecken hatte, war Airlie Beach. Ein süßer, kleiner Ort, der eigentlich nur aus einer Hauptstrasse besteht, wo sich alles tummelt. Dort gibt es Restaurants, Bars, Shops und jede Menge Touristenbüros, die viele Aktivitäten und Touren in der Gegend anbieten. Airlie Beach ist sehr hügelig. Wenn man seine [&#8230;]</p>
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<p>Meine letzte Destination, die ich in Australien zu entdecken hatte, war Airlie Beach. Ein süßer, kleiner Ort, der eigentlich nur aus einer Hauptstrasse besteht, wo sich alles tummelt. Dort gibt es Restaurants, Bars, Shops und jede Menge Touristenbüros, die viele Aktivitäten und Touren in der Gegend anbieten. Airlie Beach ist sehr hügelig. Wenn man seine Unterkunft nicht direkt im Geschehen, unten an der Hauptstrasse, haben möchte, muss man dafür sehr steile Hügel hinauflaufen. Bei dem tropischen Klima ist das meistens super anstrengend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wechselbad</h2>



<p></p>



<p>Als ich meinen ersten Tag hier verbrachte, dachte ich meine Haut wird weggebrannt. Es tut förmlich weh tagsüber draußen in der Sonne zu sein. Und wenn man dann ein Geschäft betritt, wirst du auf gefühlte Minusgrade wieder heruntergekühlt. Es ist fast so, als ob dein Schweiß schockgefroren wird, um dann später, wenn du das Geschäft verlässt, wieder flüssig und warm an dir herunterrinnt. Das hört sich jetzt ecklig an, aber so hatte es sich angefühlt, wie heiß-kalte Wechselduschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Katamarantour Whitsundays</h2>



<p></p>



<p>Ein Muss wenn man in hier in der Gegend reist, ist ein Bootsausflug zu den Whitsunday Islands. Die Angebote sind vielfältig, von Tagestrips bis hin zu mehrtägigen Ausflügen. Ich entschied mich für eine Katamarantour, die über zwei Nächte bzw drei Tage ging. Die Tour hatte ich schon im Voraus gebucht, da diese Touren sehr beliebt sind und deshalb schnell ausgebucht. Bei der Tour ist alles inklusive, das Essen, Bettwäsche und Handtücher, Schnorchelausrüstung und Landgänge zu den Inseln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entspannte Truppe</h2>



<p></p>



<p>Wir waren 12 Gäste an Bord und der Kapitän, Sam mit seiner Assistentin, Courtney. Die beiden haben uns den Aufenthalt an Bord sehr angenehm gestaltet. Die meisten Gäste waren Engländer mit einem schlimmen Akzent, den ich kaum verstanden habe. Darunter eine Großfamilie mit Schwiegereltern, zwei Schwestern aus Dänemark, die mit einem Engländer gereist sind und eine alleinreisende Engländerin, Joanna. Mit ihr habe ich viel zusammen gemacht, da wir beide alleine waren. So unterschiedlich wir alle waren, so cool war es, dass wir uns alle gut leiden konnten. Immerhin haben wir uns für drei Tage ein Boot geteilt, mit mehreren Schlafplätzen und 2 Bädern an Bord.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Haialarm</h2>



<p></p>



<p>Am ersten Abend haben wir den Sonnenuntergang an Bord genossen. Wir hatten Glück mit dem Wetter, da es ja eigentlich Regenzeit ist. Einer der Gäste hatte unseren Kapitän gefragt, ob er schwimmen gehen kann. Sam meinte, dass es hier nicht möglich ist, weil, sobald die Sonne untergeht, werden Beutejäger aktiv und begeben sich auf Nahrungssuche. </p>



<p>Es hat nicht lang gedauert und als es fast komplett dunkel war, kam schon der erste Hai vorbei. Es war ein Sandbank Shark. Er war noch jung, vielleicht 1.60 m groß. Nach einer Weile kamen weitere Haie hinzu, die nach kleinen Fischen schnappten, die von dem blauen Licht unseres Bootes angezogen wurden.</p>



<p>Es war die beste Abendunterhaltung, diesen Haien bei der Beutejagd zuzusehen. Wir hatten am Ende 8 Haie unterschiedlicher Größe bei uns. </p>



<p>Etwas später kamen noch weitere große Beutefische hinzu, die rot glühende Augen hatten. Das habe ich noch nie vorher gesehen.  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250124_193735-768x1024.jpg" alt="haie" class="wp-image-1663"/><figcaption class="wp-element-caption">Sandbank Haie</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Whiteheaven Beach</h2>



<p></p>



<p>Am nächsten Morgen sind wir zum Whiteheaven Beach gefahren. Sam hatte uns mit dem Schlauchboot auf der Insel abgesetzt zusammen mit Courtney, die uns erklärte wo die guten Aussichtspunkte sind und wo wir ins Wasser gehen können. Der fast schneeweiße Sand und das türkisfarbene Meer bezaubern sofort. Wie ein Paradies sieht es aus mit den weitläufigen Sandbänken die sich mit dem Meer zu einem Mix von weißen und blauen Farben  zusammen vermischen. </p>



<p>Wir konnten dort schwimmen, allerdings nur mit einem leichten Neoprenanzug, wegen der Quallen. Ich habe aber nie eine in meiner Umgebung gesehen. Das Wasser war warm und glasklar. Aufgrund der Sandbänke gab es hier kaum Wellengang. Das Meer war sehr ruhig und es war purer Genuss dort zu baden.</p>



<p>Im Wasser gab es auch Stachelrochen, die sich manchmal im Sand versteckten. Man musste deshalb im Sand trampeln, um die Rochen zu vertreiben. Wenn man sie dann mal aufgeweckt hatte, sind sie ruhig an einem vorbei geschwommen. Angst gestochen zu werden, hatte ich allerdings nicht. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250125_111938-1024x768.jpg" alt="whiteheaven beach" class="wp-image-1664" srcset="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250125_111938-980x735.jpg 980w, https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250125_111938-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Whiteheaven Beach</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250125_111941-1024x768.jpg" alt="whiteheaven mit booten" class="wp-image-1666" srcset="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250125_111941-980x735.jpg 980w, https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250125_111941-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Whiteheaven Beach</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Buntes Riff</h2>



<p></p>



<p>Am Nachmittag sind wir weiter zur Hook Insel gefahren, wo wir einen guten Platz zum schnorcheln gefunden haben. Das Riff der Insel gehört mit zum Great Barrier Reef, obwohl es kein Barrierriff ist, sondern ein Saumriff. </p>



<p>Das Wasser war schön klar und ich konnte sehr viele verschiedene, bunte Korallen, Fische und andere kleine Meerestiere beobachten. Wenn man sich nicht viel bewegt hat, sondern sich nur im Wasser treiben hat lassen, dann sind einige interessante Fische aus ihrem Versteck gekommen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Sternenhimmel und nächtliche Besucher</h2>



<p></p>



<p>Am Abend nach unserem Essen, haben wir alle zusammen noch Trivia gespielt. Das ist ein Quiz und sehr beliebt bei den Australiern. Es wurde immer dunkler und an diesem Abend konnten wir einen traumhaften Sternenhimmel sehen. Ich lag auf dem Dach des Bootes und schaukelte vor mich hin, während ich einige Sternenbilder sehen konnte und sogar Sternschnuppen. Magisch!</p>



<p>In der Nacht konnte ich nicht besonders gut schlafen, es war sehr warm und die laufenden Ventilatoren haben mich vom Tiefschlaf abgehalten. Courtney ging es wohl ähnlich, da sie irgendwann draußen auf dem Deck geschlafen hat. </p>



<p>Mitten in der Nacht kam sie in die Kabine zu uns und sagte laut, dass draußen Delphine an unserem Boot vorbei schwimmen. Ich war die einzige, die mit ihr dann die Delphine beobachtet hat. Es war eine Familie, die zum Luft holen an die Oberfläche kam. Ein wirklich schöner Moment, das Meer war total ruhig, dunkel, man hat nur einen leichten Schimmer vom Mond auf der Oberfläche des Wassers gesehen. Und dann die Delphine, die nicht weit weg vom Boot auftauchten. </p>



<p>Sehr zufrieden ging ich dann wieder ein mein Bett und habe noch eine Weile geschlafen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Englische Ziegen</h2>



<p></p>



<p>Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Airlie Beach. Bevor wir aber aufgebrochen sind, haben Joanna und ich noch die Stand Up Boards geschnappt und sind ein letztes Mal zum Ufer der Insel gepaddelt. Dort haben wir dann drei Ziegen gesehen, die am Ufer standen und an den Bäumen knabberten. Ich konnte es nicht glauben, aber es gab dort tatsächlich Ziegen auf der Insel. Sam erzälte uns zuvor, dass diese Ziegen vor langer Zeit von den Engländern eingeschleppt wurden.</p>



<p>Es fing zu regnen an und wir sind dann wieder zum Boot zurück gepaddelt. Dann ging es schon wieder los und wir sind im Regen, aber total begeistert von unserer Tour und den vielen Eindrücken, zurück nach Airlie Beach gefahren.</p>



<p>Diese Tour war einmalig für mich und ich bin dankbar, so viele schöne, faszinierende Dinge gesehen und erlebt haben zu  dürfen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://my-biglittle-journey.com/airlie-heart-of-the-reef/">Airlie Heart of the Reef</a> erschien zuerst auf <a href="https://my-biglittle-journey.com">My Big Little Journey</a>.</p>
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		<title>Wildnis pur</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 13:39:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>An meinem vorerst letzten Tag in Brisbane habe ich mir einen Tagesausflug auf die North Stradbroke Island gebucht. Ich wollte wieder etwas Natur erleben und diese Tour, über Get your Guide angeboten, sah vielversprechend aus. Die Insel ist die zweitgrößte Sandinsel dort, nach Fraser Island. Unsere Gruppe wurde morgens um 7.45 Uhr mit einem Van [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>An meinem vorerst letzten Tag in Brisbane habe ich mir einen Tagesausflug auf die North Stradbroke Island gebucht. Ich wollte wieder etwas Natur erleben und diese Tour, über Get your Guide angeboten, sah vielversprechend aus. Die Insel ist die zweitgrößte Sandinsel dort, nach Fraser Island. </p>



<p>Unsere Gruppe wurde morgens um 7.45 Uhr mit einem Van abgeholt und dann ging es zum Hafen, wo schon die Fähre auf uns wartete. Das Wetter war sehr warm und sonnig. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">North Stradbroke Island</h2>



<p></p>



<p>Als wir auf der Insel ankamen, die liebevoll Straddie von den Australiern genannt wird, ging es zu unserem ersten Spot, dem Brown Lake. Das Wasser hat einen sehr niedrigen pH Wert und die umliegenden Tee Bäume bzw Büsche sorgen für die braune Farbe. Ein ruhiger Ort, wo manche Einheimischen ein Picknick machen. Kurz bevor wir zu unserem nächsten Spot gefahren sind, haben wir eine riesige Eidechse am Baum direkt vor unserer Nase gesehen. Die war bestimmt länger als ein Meter. Das hat mich sehr beeindruckt dieses Tier aus der Nähe betrachten zu können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250123_142633-1024x768.jpg" alt="brown lake" class="wp-image-1653" srcset="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250123_142633-980x735.jpg 980w, https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250123_142633-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Brown Lake</figcaption></figure>



<p>Unser zweiter Spot war eine kurze Wanderung durch die sogenannte Nordschlucht. Hier hatte man einen traumhaften Blick auf den pazifischen Ozean bzw auf das Korallenmeer. Die Farbe reichte von einem intensiven Blau und Hellblau bis zu Türkis. Auf unserem Weg haben wir im Wasser Schildkröten, Rochen und sogar Delphine gesehen. Ach, bevor ich es vergesse, wilde Kängurus haben wir auf unserem Weg auch noch sehen können. Eine Mutter mit ihrem Jungen, das immer noch versuchte in ihren Beutel zu steigen, obwohl es dafür schon viel zu groß war.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250123_143644-1024x768.jpg" alt="blauer ozean" class="wp-image-1656" srcset="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250123_143644-980x735.jpg 980w, https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250123_143644-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Wanderung an der Nordschlucht</figcaption></figure>



<p>Eine Mittagspause haben wir beim Point Lookout bzw beim Zylinder Beach gemacht. Dort hatten wir auch die Möglichkeit im Meer zu schwimmen, was ich natürlich genutzt habe. Das tat richtig gut in den Wellen zu baden. Das Wasser war so klar und der Sand so fein. Ein Traum! </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Evakuierung im Restaurant</h2>



<p></p>



<p>Zum Mittagessen bin ich mit 3 anderen Gästen in das einzige Restaurant gegangen das es dort gab. Hunger hatte ich bei den Temperaturen zwar nicht, aber ich habe mir dann zumindest einen Salat bestellt. Eine der Gäste war Alisa, sie ist Deutsche, die eigentlich vorhatte 1 Jahr und länger in Australien zu reisen. Sie hatte sich sogar ein Auto geakuft. Nach 4 Monaten musste sie leider feststellen, dass es ihr nicht gefällt alleine zu reisen und so weit weg von zu Hause zu sein. Sie erzählte mir, dass sie nie wirklich viel Anschluss gefunden hatte. Sie musste aber auch zugeben, dass sie etwas schüchtern ist. Trotzdem finde ich es gut, dass sie es ausprobiert hat und 4 Monate ist ja schon eine sehr lange Zeit.</p>



<p>Als wir dort so saßen und unsere Snacks gegessen haben, ging auf einmal ein lauter Alarm los. Die Bedienungen haben dann angefangen die Gäste aufzufordern ihren Platz zu räumen und das Restraurant zu verlassen. Somit mussten auch wir gehen. Keiner wusste was passiert ist. Auch die Bedienungen konnten uns keine Auskunft geben. Nach einer guten Stunde, durften wir wieder rein. Es war wohl ein Feueralarm, der versehentlich ausgelöst wurde. </p>



<p>Unser letztes Ziel auf der wunderschönen Insel war der Amity Point. Dieser Platz war dafür bekannt, dass man hier wilde Koalas sehen konnte. Wir hatten in Summe drei der pelzigen, süßen Beuteltiere erblicken können, was gar nicht so einfach ist. Dadurch dass die Koalas fast 20 Stunden täglich schlafen, bewegen sie sich kaum und sitzen ganz still weit oben in den Baumgabeln.</p>



<p>Es war ein sehr lohnenswerter Ausflug für mich und ich bin froh ihn gemacht zu haben. </p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250122_144909-768x1024.jpg" alt="koala" class="wp-image-1652"/><figcaption class="wp-element-caption">Wilder Koala</figcaption></figure>
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		<title>Buntes Brisbane</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 14:32:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Brisbane]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für meinen Aufenthalt in Brisbane hatte ich mir ein schönes, komfortables Hotel gegönnt. Da ich leider immer noch nicht ganz gesund war und ich mich nach einem eigenen Zimmer gesehnt hatte, dachte ich wäre es gut mal ein wenig zu entspannen und sich etwas Gutes tun. Deshalb war ich erstmal im Pausemodus, was mir nicht [&#8230;]</p>
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<p>Für meinen Aufenthalt in Brisbane hatte ich mir ein schönes, komfortables Hotel gegönnt. Da ich leider immer noch nicht ganz gesund war und ich mich nach einem eigenen Zimmer gesehnt hatte, dachte ich wäre es gut mal ein wenig zu entspannen und sich etwas Gutes tun. Deshalb war ich erstmal im Pausemodus, was mir nicht leicht gefallen ist. Denn wenn man schon auf Reisen ist, will man natürlich so viel wie möglich sehen. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Southbank</h2>



<p></p>



<p>An meinem zweiten Tag in der City, bin ich erst Abends raus gegangen, nachdem ich den Tag über am Hotelpool verbracht hatte. Das Southbank Viertel war fußläufig nicht weit weg vom Hotel. Dort gibt es einen künstlichen, kleinen Strand, eine Lagune mit fabelhaftem Blick auf die Skyline von Brisbane. Drumherum gibt es eine Esplanade mit Shops und paar Restaurants. Außerdem gibt es dort noch ein Riesenrad, einen Park, ein kleines Freilichttheater und alles ist umringt von blühenden Pflanzen, Palmen, Gewürzbäumen. Mir hat es sehr gut gefallen durch diese Area zu schlendern. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250121_175721-1024x768.jpg" alt="Southbank pool" class="wp-image-1642" srcset="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250121_175721-980x735.jpg 980w, https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250121_175721-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Southbank Pool</figcaption></figure>



<p>Die Vogelarten hier kenne ich nicht und es war für mich super spannend ihnen zu zusehen, wie sie den Nektar aus manchen Blüten geholt haben. Der Gesang der Vögel ist auch völlig neu für mich. Ich habe mich wie in einem botanischen Garten gefühlt, mit all den tropischen Pflanzen und dann zwischendrin der Blick auf den River und die Skyline von Brisbane. Sehr schön!</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Leckeres Bier</h2>



<p></p>



<p>Es wurde langsman dunkel, als ich dort in einer der Restaurants gegangen bin. Eigentlich war es ein Biergarten mit Rooftop. Sehr stylisch und passend für die Gegend. Die Bierauswahl ließ keine Wünsche offen. Ähnlich wie in den USA gibt es hier zahlreiche Brauereien, die ganz unterschiedliche Biere zaubern. Die meisten sind sehr lecker und mal etwas anderes zu unseren deutschen Bieren. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">So leuchtet Brisbane</h2>



<p></p>



<p>In der Dunkelheit wird der Park in bunten Farben erleuchtet. Sogar der künstliche Strand strahlt in blau. Auch die zwei Brücken, die den Fluss überqueren leuchten in verschiedenen Farben. In Kombination mit der Skyline ist das wunderschön anzusehen. </p>



<p>Sehr zufreiden mit meinem entpannten Tag, bin ich dann müde ins Bett gefallen. </p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250121_191854-768x1024.jpg" alt="Pool and skyline
" class="wp-image-1644" style="width:861px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Southbank Pool und Skyline</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250121_193501-1024x768.jpg" alt="brücke brisbane" class="wp-image-1645" srcset="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250121_193501-980x735.jpg 980w, https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250121_193501-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Skyline bei Nacht</figcaption></figure>
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		<title>Sonne, Sturm und Sozialising</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 13:29:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Goldcoast]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An meinem zweiten Tag im Surfers Paradise bin ich gleich morgens zum Strand gegangen. Es war heiß, sonnig und es schien auch so ein schöner Tag zu bleiben. Am Strand sah ich schon die zwei Fahnen, die von der Strandaufsicht aufgestellt wurden. Man sollte nur in diesem Bereich zwischen den beiden Fahnen ins Wasser gehen. [&#8230;]</p>
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<p>An meinem zweiten Tag im Surfers Paradise bin ich gleich morgens zum Strand gegangen. Es war heiß, sonnig und es schien auch so ein schöner Tag zu bleiben. Am Strand sah ich schon die zwei Fahnen, die von der Strandaufsicht aufgestellt wurden. Man sollte nur in diesem Bereich zwischen den beiden Fahnen ins Wasser gehen. Somit hatte die Rettungsmannschaft ein bessere Übersicht bzw Kontrolle über das Schwimmverhalten der Leute. </p>



<p>Das Meer war warm und es gab schöne, kräftige Wellen. Perfekt zum Surfen, dachte ich und hätte am liebsten ein Brett an meiner Seite gehabt. Die Wellen und die Strömung waren so stark, dass es mir jedes Mal fast den Bikini runtergerissen hätte. Ein Badeanzug oder festeres Oberteil wären besser gewesen, als mein lappriger Triangel-Bikini. Aber es war so schön im Meer zu baden und von den Wellen mitgerissen zu werden. Ich habe das richtig genossen und mir vorgenommen eine Surfstunde zu buchen.  </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Tropische Niederschläge</h2>



<p></p>



<p>Es fing schon zu tröpfeln an, als ich noch am Strand lag. Es gab immer wieder mal kurze Regenschauer, die schnell vorbei waren. Das war wohl auch normal für die Zeit, denn es ist Regenzeit. Das war mir leider nicht so bewusst, als ich meine Planung gemacht habe. Das Wetter ändert sich ganz plötzlich, erst Sonne pur, dann ziehen in Sekunden von irgendwoher Wolken auf  und es regnet. Leider gab es ab Nachmittag nur noch Regen und der wurde immer schlimmer. Es kübelte wie aus Eimern. Ich saß die ganze Zeit im Hostel draußen auf der halbüberdachten Terasse, weil es drinnen, durch die Klimaanlage, viel zu kalt war. Das hat mich dann schon genervt, ich konnte nix mehr machen und meine Unterkunft hat mich nicht gerade zum Verweilen eingeladen. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der reisende Vater</h2>



<p></p>



<p>Es saßen noch andere Gäste auf der Terasse und so hatte sich ein älterer Kerl zu mir an den Tisch gesetzt. Es war ein kleinerer, drahtiger Typ. Er erzählte mir dann fast seine ganze Lebensgeschichte. Sein Name war Gregory, er kam aus Oregon. Er hat erst im Alter zu Reisen angefangen, weil er seine Tochter ganz allein groß gezogen hat. Seine Tochter ist nun alt genug und er hat wohl genug Mittel angespart, um jetzt die Welt zu entdecken. Er vermietet noch dazu sein Haus in den USA und scheint sehr genügsam zu sein. Es war interessant, was er schon alles erlebt hat, auch die Story mit seiner Frau hat mich berührt.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schweizerin made my day</h2>



<p></p>



<p>Ich habe am nächsten Tag das Hostel gewechselt und ich war so froh nicht mehr dort schlafen zu müssen. Die zweite Unterkunft war soviel schöner. Dort gab es nicht nur schönere kleine Zimmer, sondern auch einen Pool, eine große schöne Dachterasse mit anschließendem Restaurant und Bar. Ich habe mich gleich nach meiner Ankunft in die chilligen Loungemöbel dort oben gelegt. Ich war immer noch krank und die letzte nacht in dem unterkühlten Schlafraum haben dazu beigetragen, dass es mir leider schlechter ging.</p>



<p>Ich hatte eine richtig nette Zimmergenossin, Michelle aus der Schweiz. Sie war noch jung und hatte dort an der Gold Coast ein Auslandssemster verbracht und ist anschließend gereist. Sie hatte ihren letzten Tag, bevor es wieder zurück in die Schweiz ging. Wir haben uns unterhalten über die Zeit die sie hier verbracht hat. Leider war sie auch mehrmals auf ihrer Reise krank geworden. Da sie gerade ihren Koffer gepackt hatte und einiges nicht mitnehmen konnte, hat sie mir paar Dinge überlassen. Einen Hustensaft, Tee, Schampoo, Mentholsalbe und einen kleinen Regenschirm. Den kann ich hier wohl gut gebrauchen.</p>



<p>Wir haben auch den Abend noch zusammen verbracht und sind gmeinsam zum Italiener essen gegangen. Das war eine willkommene Abwechslung für mich und ich bin dankbar für die nette Zeit mit Michelle.   </p>
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		<title>Surfers Paradise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 20:40:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Goldcoast]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich zum ersten Mal diesen Namen gehört habe, dachte ich cool, da muss ich hin und auf jeden Fall surfen. Somit habe ich dort nach einer Unterkunft gesucht, was nicht so einfach war, und bin zum ersten Mal in Australien mit dem Greyhound Bus gefahren. Die Fahrt von Byron Bay dauerte nur 2 Stunden, [&#8230;]</p>
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<p></p>



<p>Als ich zum ersten Mal diesen Namen gehört habe, dachte ich cool, da muss ich hin und auf jeden Fall surfen. Somit habe ich dort nach einer Unterkunft gesucht, was nicht so einfach war, und bin zum ersten Mal in Australien mit dem Greyhound Bus gefahren. Die Fahrt von Byron Bay dauerte nur 2 Stunden, wenn man die 1 Stunde Zeitverschiebung nicht vergisst. Der erste Eindruck, den ich hatte als ich hier ankam, war wieder mal ein krasser Kontrast zu Byron Bay. Die Goldcoast ist geprägt von aneinandergereihten Hotels, die bis in den Himmel ragen. Die Atmosphäre erinnert mich etwas an Miami bzw Miami Beach. Hier ist alles sehr auf Touristen ausgelegt mit all den Shops, Restaurants und den typischen Aktivitäten. Der Strand dafür ist schön, puderweicher Sand und alles sauber. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Not really nice in Paradise</h2>



<p></p>



<p>Als ich dann in mein Hostel eingecheckt bin, traf mich fast der Schlag. Gut, ich habe nicht viel Auswahl gehabt und somit hatte ich mich für ein Hostel in Strandnähe entschieden. Frühstück und Abendessen war sogar im Preis inbegriffen. Im Internet sah es ganz nett aus und ich dachte dort würden bestimmt auch gemeinsame Aktivitäten für die Gäste stattfinden. </p>



<p>Es gab nur einen großen Schlafraum für alle Gäste. In den Bewertungen hieß es, dass es strenge Ruhezeiten geben würde die auch eingehalten werden. Sonst gab es auch nur postive Stimmen für das Hostel. Jedenfalls waren die Bettkojen so gestaltet, dass ich mich beim Liegen wie in einem Sarg gefühlt habe, da man nur eine Öfnnung am Fußende hatte. </p>



<p>Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht früher abreisen sollte. Aber es waren eh nur 2 Tage in dieser Unterkunft geplant und ich hatte nicht wirklich eine Alternative, da meine weitere Planung schon fest stand. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Beste draus machen   </h2>



<p></p>



<p>Am ersten Abend bin ich noch die Strandpromenade entlang gelaufen und hab mir gedacht, ich mache jetzt das Beste draus. Irgendetwas muss es doch geben, was schön ist hier. Vielleicht muss ich mich auch wieder erstmal umgewöhnen. Ähnlich mein erster Eindruck von Byron Bay, das war auch am Anfang komisch und am Ende hat es mir doch gut gefallen. Man muss halt den Orten eine Chance geben.</p>



<p></p>
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		<title>Rainy Day</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 12:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Byron Bay]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An meinem zweiten Tag in Byron Bay hatte ich leider nicht so viel Glück mit dem Wetter. Vormittags war es noch sonnig und warm, ab Mittags gab es dann immer mal wieder kurze, heftige Regenschauer. Um meine Zeit trotzdem zu nutzen, habe ich meinen weiteren Trip geplant. Ich habe weitere Unterkünfte, Transportmittel und Aktivitäten gebucht. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://my-biglittle-journey.com/rainy-day/">Rainy Day</a> erschien zuerst auf <a href="https://my-biglittle-journey.com">My Big Little Journey</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>An meinem zweiten Tag in Byron Bay hatte ich leider nicht so viel Glück mit dem Wetter. Vormittags war es noch sonnig und warm, ab Mittags gab es dann immer mal wieder kurze, heftige Regenschauer. Um meine Zeit trotzdem zu nutzen, habe ich meinen weiteren Trip geplant. Ich habe weitere Unterkünfte, Transportmittel und Aktivitäten gebucht. Unter anderem werde ich demnächst eine 2-tägige Katamarantour machen. Da freue ich mich schon sehr drauf. </p>



<p>Am Nacmittag war dann nochmal die Sonne da und ich dachte ich gehe zum Strand und traue mich meinen bleichen Körper der australischen Sonne komplett auszusetzen, natürlich eingecremt. Ich saß gerade mal 15 Minuten, da fing es wieder an zu tröpfeln. Und es wurde leider schlimmer, somit hab ich wieder meine Sachen zusammengepackt und bin in den Ort gelaufen. Ich bin dann shoppen gegangen. Das kann man bei jedem Wetter machen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Cape Byron</h2>



<p></p>



<p>Zurück im Hostel, habe ich mich ausgeruht und überlegt, ob ich noch zum Cape Byron laufen soll. Das wohl einzige was man hier machen kann, abgesehen von den vielen Stränden. Das Wetter wurde zwar besser, aber die Sonne kam nicht mehr raus. Egal, ich hatte nur noch diesen Tag bzw Abend. Also hab ich wieder meine Sachen gepackt und bin los. Laut Google sollte der Weg dorthin 1 Stunde dauern. Wird knapp mit der Dunkelheit, dachte ich mir, aber ich wollte da unbedingt hin. Außerdem hatte ich meine Drohne im Gepäck, um endlich mal Aufnahmen mit ihr zu machen. </p>



<p>Der Weg dorthin war traumhaft. Zuerst führte er durch jungleartige Wälder, dann vorbei an wunderschönen Stränden, wo man Surfer beobachten konnte. Am Ende ging es ziemlich lang bergauf, was mich anstrengte, da ich immer noch nicht ganz fit war. Aber die Anstrengung hat sich gelohnt. Der Leuchtturm bei Cape Byron ist wirklch schön und der Blick von da oben.</p>



<p>Es war bereits fast dunkel und ich entschied mich mit einem Uber in die Stadt zurück zu fahren. Es gab auf der anderen Seite noch eine Straße für Autos. Plötzlich fing es wieder zu tröpfeln an. Eine Gruppe von jungen Frauen war auch dort und wir mussten alle, um unsere Taxis zu bekommen die Straße etwas weiter runterlaufen. Es fing plötzlich extrem an zu regnen, sodass ich kaum auf mein Handy schauen konnte, um den Uber zu verfolgen. Ich hielt mich an die jungen Frauen vor mir und wir suchten im Dunkeln nach etwas Schutz im Gebüsch an der Straße. Als ich dann dort stand, dachte ich kurz, ob das so eine gute Idee ist, in einem Gebüsch im Dunkeln zu stehen. Keine Ahnung, ob da nicht gleich irgendein giftiges Tier lauert. Ich bin dann doch wieder raus und dafür nass bis auf die Unterhose geworden. </p>



<p>Mein Uberfahrer kam nie an, zum Glück haben mich die Frauen dann mit ihrem Uber mitfahren lassen. Was für ein veregneter Tag, aber dafür habe ich tolle Aufnahmen machen können.    </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250116_195406-1024x768.jpg" alt="lighthouse" class="wp-image-1595" srcset="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250116_195406-980x735.jpg 980w, https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250116_195406-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Cape Byron Lighthouse</figcaption></figure>
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		<title>Wenns mal nicht so läuft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2025 11:09:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Byron Bay]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Ankunft in Byron Bay war eigentlich gar nicht mal so schlecht. Als ich am Flughafen in Ballina ankam, dachte ich, werde ich einen Bus nach Byron Bay nehmen. Es ist ja nur eine halbe Autostunde entfernt. Der Flughafen war winzig, gerade mal ein Gepäckband gab es in dem Flughafen. Genauso spärlich sahen die öffentlichen [&#8230;]</p>
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<p>Meine Ankunft in Byron Bay war eigentlich gar nicht mal so schlecht. Als ich am Flughafen in Ballina ankam, dachte ich, werde ich einen Bus nach Byron Bay nehmen. Es ist ja nur eine halbe Autostunde entfernt. Der Flughafen war winzig, gerade mal ein Gepäckband gab es in dem Flughafen. Genauso spärlich sahen die öffentlichen Verbindungen aus. Gerade mal ein Bus fährt in diese Richtung und das alle 60 Minuten. Natürlich hatte ich den nächsten Bus verpasst. Ich wollte gerade einen Uber buchen, als mich ein Typ angesprochen hatte. Er hatte braun gebrannte Haut, fast schon schwarz und sah ziemlich verbraucht aus. Jedenfalls hat dieser Typ Leute mit seinem Bus vom Flughafen nach Byron Bay gefahren für weitaus weniger Geld als ich es hätte mit dem Uber bezahlen müssen. Er hatte seinen Hund dabei, eine Labrador Hündin. Im Bus saßen schon ein deutsches Pärchen und 2 Frauen. Für mich war zum Glück auch ein Platz frei und die Fahrt ging los.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Krasser Kontrast</h2>



<p></p>



<p>In Byron Bay herrscht ein ganz anderer Vibe, als in den Großstädten, das war mir schon klar. Nur war ich mental oder köperlich noch nicht ganz darauf eingestellt. Es ist eine kleine Surferstadt direkt am Strand, die Leute scheinen sehr genügsam zu sein. In manchen Seitenstraßen liegt Müll rum und es ist verdammt schwül. </p>



<p>Nachdem ich meine Sachen im Zimmer ausgepackt hatte, bin ich durch die Straßen gelaufen und habe nach etwas zu essen gesucht. Hier ist es wie in einem Ferienort, mit all den Shops und kleinen Restaurants. Ich kam an einem Hotel vorbei, das eine große, halbüberdachte Terrasse hatte. Dort gab es Livemusik, ein Pärchen, das melancholisch angehauchte Songs spielte. Ich hab mich dort hingesetzt und wie ich dieser Musik zuhörte, umso melancholischer wurde auch meine Stimmung. Ich hätte nun gerne Menschen um mich gehabt, die mich gut kennen. Ein Gefühl der Einsamkeit kam hoch, obwohl ich umgeben war von vielen Leuten. </p>



<p>Ich bin relativ früh schlafen gegangen an diesem Abend. Irgendwie fühlte ich mich gesundheitlich auch nicht so fit. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Meer hilft</h2>



<p></p>



<p>Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und spürte, dass ich krank werde. Oje, was nun? Erstmal viel Trinken und dann etwas frühstücken, dachte ich mir. Ich bin nur kurz raus durch paar Straßen gelaufen, um in einem Cafe eine Kleinigkeit zu essen. Ich hatte mich nicht eingecremt, weil ich dachte es sei nicht nötig für die kurze Zeit. Das hatte ich später mit einem ordentlichen Sonnenbrand auf meinem Dekollete und meinem Oberschenkeln bereut. Die Sonne hier ist mega krass. Unter 50+ LSF kann man es sowieso vergessen. </p>



<p>Ich muss mich ausruhen, das spürte ich und deshalb habe ich mich dann den ganzen Vormittag auf die Terasse des Hostels in den Schatten gelegt. Kein Strand, keine neuen Entdeckungen. Aber dringend mal notwendig nichts zu tun. </p>



<p>Nach einem kurzen Mittagssnack habe ich mich dann sogar ins Bett gelegt. Die Hitze war selbst im Schatten nicht zu ertragen. </p>



<p>Am frühen Abend bin ich nochmal raus an den Strand gelaufen, in der Hoffnung das ich mich besser fühle. Direkt am Haupstrand, an der Promenade war die Hölle los. Viele Menschen saßen dort, teilweise laute Musik, ein kalter, feuchter Wind ging. Ich habe mich trotzdem kurz hingesetzt. Keine Besserung in Sicht, im Gegenteil, ich war genervt von allem um mich rum und wusste nix anzufangen. Vielleicht war es mir hier zu alternativ oder ich war einfach nicht fit, um mich entspannen zu können. </p>



<p>Ich entschied mich direkt am Meer entlang zu gehen. Der Sand war ganz fein und knirschte unter meinen Füßen. Der Strand ist sehr schön breit und weitläufig. Das Meer war überraschenderweise sehr warm und ich habe jeden Schritt im Wasser genossen. Je weiter ich ging, desto ruhiger wurde es und desto weniger Menschen waren dort. </p>



<p>Ich habe dann eine kleine Sandbucht an den Dünen entdeckt und saß dort eine Weile und schaute dem Meer zu. Jetzt konnte ich mich entspannen. Keiner weit und breit, nur ich und der feine, warme Sand. </p>



<p>Wenn man alleine auf  Reisen geht, muss man damit rechnen, dass es Momente oder auch mal Tage gibt, wo es einem nicht so gut geht. Man wird mit seinen Gesdanken konfrontiert, fühlt sich alleine, vielleicht auch planlos. Was macht man dann? Am besten erstmal die Situation akzeptieren wie sie ist und dann weitergehen.  Den Plan weiterverfolgen, sich Zeit geben, auch mal Dinge sein lassen und den Moment wirken lassen. Auf sich hören, was brauche ich jetzt, damit es mir wieder besser geht? Gefühle fühlen die da sind. Es wird dann wieder besser. </p>



<p></p>
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		<title>Känguru, viel Eukalyptus und 2 Piloten</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 11:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeanien]]></category>
		<category><![CDATA[Sydney]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blue Mountains und Featherdale Wildlife Park Für meinen letzten Tag hatte ich eine geführte Tour in die Blue Mountains geplant. Da ich kein Auto habe, bietet sich das gut an. Außerdem sind geführte Touren immer gut, wenn man mal wieder unter Leute kommen möchte. Man bekommt viel Informationen zu den besuchten Spots und im besten [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Blue Mountains und Featherdale Wildlife Park</h2>



<p></p>



<p>Für meinen letzten Tag hatte ich eine geführte Tour in die Blue Mountains geplant. Da ich kein Auto habe, bietet sich das gut an. Außerdem sind geführte Touren immer gut, wenn man mal wieder unter Leute kommen möchte. Man bekommt viel Informationen zu den besuchten Spots und im besten Fall auch noch Insidertipps vom Guide.</p>



<p>Um 7.30 Uhr morgens ging es los. Der Treffpunkt war nicht weit weg von meinem Hostel. Insgesamt waren wir eine kleine Gruppe von ca 15 Personen und unser Tourguide, Bernd, ein gebürtiger Deutscher, der seit über 30 Jahren in Australien lebt. Unser Transportmittel für die Tour war ein Kleinbus und da ich die einzige Alleinreisende war, durfte ich ganz vorne, neben unserem Guide sitzen. Ein perfekter Platz, um den mich die anderen Gäste etwas beneidet hatten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kuschelkurs mit einem Känguru</h2>



<p></p>



<p>Die Tour beinhaltete die besten Lookouts und Spots, der Blue Mountains und außerdem noch einen Stopp im Featherdale Wildlife Park. Es ist kein besonders großer Park, aber sehr individuell und man konnte hier mit den meisten Tieren auf Tuchfühlung gehen und sie füttern. So hatte ich meine erste Erfahrung mit einem Känguru hautnah. Das Känguru ließ sich sehr lange von mir schtreicheln und schien ganz entspannt zu sein. Das war eine tolle, einmalige Erfahrung für mich. Das Känguru war sehr neugierig und scheute sich nicht meinem Gesicht ganz nah zu kommen, sodass ich es riechen konnte. Der Duft war ähnlich zu einem Pony, würde ich sagen und das Fell sehr fein und kuschelig. Ich hätte ewig mit dem Känguru weiter schmusen können. Aber wir hatten an dem Tag noch viel vor uns und unser Guide, Bernd, winkte schon zur Weiterfahrt.  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250114_222826-768x1024.jpg" alt="Känguru" class="wp-image-1568"/><figcaption class="wp-element-caption">Kuscheln mit Känguru</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Faszinierende Flora</h2>



<p></p>



<p>Die Blue Mountains haben ihren Namen daher, weil das ätherische Öl der Eukalyptusbäume zusammen mit der feuchten Luft reagiert und somit ein bläulicher Dunst über den Bäumen und somit über den Mountains zu sehen ist. </p>



<p>Wir hielten bei mehreren Spots an und liefen im Schnitt 10 bis 20 Minuten zu den Aussichtsplattformen, wo wir wunderschöne Blicke in die Mountains und ihre Flora genießen konnten. Mittags sind wir in einem kleinen, netten Ort Namens Leura essen gegangen. Da es mega heiß mittlerweile war und ich leider eine lange Jeans anhatte, bin ich  noch schnell in ein Gesachäft gegangen, um mir eine kurze Hose zu kaufen. Auf die Schnelle hatte ich nur einen sehr auffälligen, pinken Rock gefunden, somit konnte mich niemand mehr aus den Augen verlieren und ich war froh über das kurze Beinkleid. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250114_222722-1024x768.jpg" alt="bluemountains
" class="wp-image-1567" srcset="https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250114_222722-980x735.jpg 980w, https://my-biglittle-journey.com/wp-content/uploads/2025/01/20250114_222722-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Bluemountains</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Welt ist klein </h2>



<p></p>



<p>Unsere Truppe war bunt gemischt, von jung bis alt und ich habe mich mit einigen von ihnen gut unterhalten. Mit einem habe ich mich länger unterhalten und es stellte sich heraus, dass er der Onkel eines Arbeitskollegen von mir ist. Was für ein Zufall ist das bitte?! Er fand es auch sehr lustig und schickte seinem Neffen auch gleich ein Bild von uns. </p>



<p>Der Tag ging langsam zu Ende und wir waren wieder auf dem Weg zurück nach Sydney. Bernd unser Guide hatte noch paar Restaurant Empfehlungen für uns. Unter anderem einen Italiener, Alfredo, nicht weit weg von meinem Hostel. Ich bekam gleich große Lust auf Pasta und so wurde der Italiener meine Wahl für meine Abendgestaltung. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">2 mal Pilot bitte</h2>



<p></p>



<p>Als ich im Restaurant ankam, duftete es schon nach leckeren italienischen Pizzen und es fühlte sich ein bißchen nach der Heimat Europa an. Ich bekam einen Tisch und bestellte homemade Pasta mit einer Olivenöl, Basilikum und Knoblauch Pesto, dazu ein Glas Chardonnay. Ach, das war köstlich. Kurze Zeit später kamen 2 Männer an meinem Nachbartisch dazu. Sie bestellten eine Flasche Rotwein und auch Pasta. Nach einer Weile kam ich mit ihnen ins Gespräch. Der Ältere von den beiden prostete mir zu. Nachdem ich kurz von mir erzählt hatte, wollte ich wissen was die beiden machen und als sie mir erzählt haben, dass sie Piloten sind, musst ich schmunzeln. Unter der Vorstellung Pilot werden die meisten wohl denken, dass es gut aussehende Typen sind, bestenfalls noch in ihrer Pilotenuniform. Der ältere, Dan, sah eher aus wie ein Truckfahrer mit seiner Baseballcap und der jüngere, Antony, wie ein Taxifahrer aus Pakistan. Sie waren Cargo-Piloten und fliegen unter anderem auch für DHL. Beide waren Amerikaner, einer aus Phoenix und der andere aus Miami. Die beiden waren sehr lustig und wir haben uns über vieles unterhalten. Am anderen Nachbartisch waren 2 betagte Damen gesessen, eine davon feierte ihren Geburtstag. Sie fanden unsere Gespräche wohl auch interessant und gesellten sich kurz dazu. Es waren zwei Schwestern aus Kanada, die zusammen eine Kreuzfahrt gemacht haben. Ich staunte nicht schlecht, als ich das hörte. In dem Alter noch solche Reisen zu machen, Hut ab!</p>
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