An meinem zweiten Tag in Byron Bay hatte ich leider nicht so viel Glück mit dem Wetter. Vormittags war es noch sonnig und warm, ab Mittags gab es dann immer mal wieder kurze, heftige Regenschauer. Um meine Zeit trotzdem zu nutzen, habe ich meinen weiteren Trip geplant. Ich habe weitere Unterkünfte, Transportmittel und Aktivitäten gebucht. Unter anderem werde ich demnächst eine 2-tägige Katamarantour machen. Da freue ich mich schon sehr drauf.

Am Nacmittag war dann nochmal die Sonne da und ich dachte ich gehe zum Strand und traue mich meinen bleichen Körper der australischen Sonne komplett auszusetzen, natürlich eingecremt. Ich saß gerade mal 15 Minuten, da fing es wieder an zu tröpfeln. Und es wurde leider schlimmer, somit hab ich wieder meine Sachen zusammengepackt und bin in den Ort gelaufen. Ich bin dann shoppen gegangen. Das kann man bei jedem Wetter machen.

Cape Byron

Zurück im Hostel, habe ich mich ausgeruht und überlegt, ob ich noch zum Cape Byron laufen soll. Das wohl einzige was man hier machen kann, abgesehen von den vielen Stränden. Das Wetter wurde zwar besser, aber die Sonne kam nicht mehr raus. Egal, ich hatte nur noch diesen Tag bzw Abend. Also hab ich wieder meine Sachen gepackt und bin los. Laut Google sollte der Weg dorthin 1 Stunde dauern. Wird knapp mit der Dunkelheit, dachte ich mir, aber ich wollte da unbedingt hin. Außerdem hatte ich meine Drohne im Gepäck, um endlich mal Aufnahmen mit ihr zu machen.

Der Weg dorthin war traumhaft. Zuerst führte er durch jungleartige Wälder, dann vorbei an wunderschönen Stränden, wo man Surfer beobachten konnte. Am Ende ging es ziemlich lang bergauf, was mich anstrengte, da ich immer noch nicht ganz fit war. Aber die Anstrengung hat sich gelohnt. Der Leuchtturm bei Cape Byron ist wirklch schön und der Blick von da oben.

Es war bereits fast dunkel und ich entschied mich mit einem Uber in die Stadt zurück zu fahren. Es gab auf der anderen Seite noch eine Straße für Autos. Plötzlich fing es wieder zu tröpfeln an. Eine Gruppe von jungen Frauen war auch dort und wir mussten alle, um unsere Taxis zu bekommen die Straße etwas weiter runterlaufen. Es fing plötzlich extrem an zu regnen, sodass ich kaum auf mein Handy schauen konnte, um den Uber zu verfolgen. Ich hielt mich an die jungen Frauen vor mir und wir suchten im Dunkeln nach etwas Schutz im Gebüsch an der Straße. Als ich dann dort stand, dachte ich kurz, ob das so eine gute Idee ist, in einem Gebüsch im Dunkeln zu stehen. Keine Ahnung, ob da nicht gleich irgendein giftiges Tier lauert. Ich bin dann doch wieder raus und dafür nass bis auf die Unterhose geworden.

Mein Uberfahrer kam nie an, zum Glück haben mich die Frauen dann mit ihrem Uber mitfahren lassen. Was für ein veregneter Tag, aber dafür habe ich tolle Aufnahmen machen können.

lighthouse
Cape Byron Lighthouse