Als ich zum ersten Mal diesen Namen gehört habe, dachte ich cool, da muss ich hin und auf jeden Fall surfen. Somit habe ich dort nach einer Unterkunft gesucht, was nicht so einfach war, und bin zum ersten Mal in Australien mit dem Greyhound Bus gefahren. Die Fahrt von Byron Bay dauerte nur 2 Stunden, wenn man die 1 Stunde Zeitverschiebung nicht vergisst. Der erste Eindruck, den ich hatte als ich hier ankam, war wieder mal ein krasser Kontrast zu Byron Bay. Die Goldcoast ist geprägt von aneinandergereihten Hotels, die bis in den Himmel ragen. Die Atmosphäre erinnert mich etwas an Miami bzw Miami Beach. Hier ist alles sehr auf Touristen ausgelegt mit all den Shops, Restaurants und den typischen Aktivitäten. Der Strand dafür ist schön, puderweicher Sand und alles sauber.

Not really nice in Paradise

Als ich dann in mein Hostel eingecheckt bin, traf mich fast der Schlag. Gut, ich habe nicht viel Auswahl gehabt und somit hatte ich mich für ein Hostel in Strandnähe entschieden. Frühstück und Abendessen war sogar im Preis inbegriffen. Im Internet sah es ganz nett aus und ich dachte dort würden bestimmt auch gemeinsame Aktivitäten für die Gäste stattfinden.

Es gab nur einen großen Schlafraum für alle Gäste. In den Bewertungen hieß es, dass es strenge Ruhezeiten geben würde die auch eingehalten werden. Sonst gab es auch nur postive Stimmen für das Hostel. Jedenfalls waren die Bettkojen so gestaltet, dass ich mich beim Liegen wie in einem Sarg gefühlt habe, da man nur eine Öfnnung am Fußende hatte.

Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht früher abreisen sollte. Aber es waren eh nur 2 Tage in dieser Unterkunft geplant und ich hatte nicht wirklich eine Alternative, da meine weitere Planung schon fest stand.

Das Beste draus machen

Am ersten Abend bin ich noch die Strandpromenade entlang gelaufen und hab mir gedacht, ich mache jetzt das Beste draus. Irgendetwas muss es doch geben, was schön ist hier. Vielleicht muss ich mich auch wieder erstmal umgewöhnen. Ähnlich mein erster Eindruck von Byron Bay, das war auch am Anfang komisch und am Ende hat es mir doch gut gefallen. Man muss halt den Orten eine Chance geben.